Fachschule für Informatik


Staatlich geprüfter Informatiktechniker
Die Weiterbildung zur Informatiktechnikerin bzw. zum Informatiktechniker qualifiziert Sie zum Aufstieg in eine technische Führungsposition.

1. Die Vorteile der GBS

  • Jahrelange Bildungserfahrung
  • Zentrale Lage, großes Einzugsgebiet
  • Optimale Klassengröße, angenehmes Lernklima
  • Erfahrene Dozenten, überwiegend aus der Industrie, aktuelles Knowhow
  • Förderunterricht (Mathematik, Englisch), hohe Bestehensquote
  • Moderne technische Ausstattung, hoher Anteil an Praxisunterricht
  • Intensive Betreuung durch die Schulleitung, Klassleitung und Verwaltung
  • Ein unvergleichbares Angebot an Wahlpfichtfächern
  • Stark nachgefragte Zusatzqualifkationen
    • AdA (Ausbilderschein mit IHK-Abschluss)
    • ITIL-Zertifizierung
  • Enge Firmenkontakte und -kooperationen
  • Kooperation mit der Hochschule FOM, leichter Einstieg ins Studium
  • Vorbereitungskurse 2x pro Jahr (Vollzeit, Teilzeit)
  • Brückenkurse in Mathematik und Englisch

2. Prospekte und Formulare

3. Einsatzbereiche

Informatiktechnikerinnen und Informatiktechniker werden von Groß- und mittelständischen Unternehmen beschäftigt oder sind selbständig in folgenden Bereichen tätig:

  • Programmierung
  • Software Engineering
  • Webentwicklung
  • Multimedia
  • Netzwerkadministration
  • Datenbankadministration
  • Hardwareentwicklung
  • Support

Sie sind in der Lage, selbständig anspruchsvolle Aufgaben in der Entwicklung von Hard- und Software sowie in der Betriebstechnik auszuführen. Für den Aufstieg in eigenverantwortliche und leitende Positionen im Betrieb haben sie die nötige Vorbildung. Informatiktechnikerinnen und Informatiktechniker haben Hochschulabsolventen eine anwendungsorientierte Ausbildung mit Berufspraxis voraus.

Die Berufsaussichten für Informatiktechnikerinnen und und Informatiktechniker sind sehr gut. Laut einer Analyse vom April 2016 werden z.B. Autohersteller bis zum Jahr 2020 vermehrt Softwareingenieure und sonstige IT-Spezialisten einstellen: „Wir gehen davon aus, dass es sich hier in den nächsten Jahren bei 60 Prozent aller neuen Stellen um IT-Jobs handeln wird.“

4. Voraussetzungen

  • Eine einschlägige Berufsausbildung und eine einjährige Berufspraxis im elektrotechnischen oder informationstechnischen (IT)-Bereich, oder in anderen technischen Bereichen (z.B. Maschinenbau, Fertigungstechnik, SPS, CNC, Bautechnik), wenn zugleich Tätigkeitsanteile im DV-Bereich oder der Informationstechnologie vorliegen oder
  • Abschluss einer Ausbildung zur Staatlich geprüften Technischen Assistentin für Informatik / zum Staatlich geprüften Technischen Assistenten für Informatik und eine spätere einschlägige berufliche Tätigkeit von mindestens 1 Jahr oder
  • eine einschlägige berufliche Tätigkeit von mindestens 5 Jahren.

Voraussetzungen für den direkten Einstieg ins zweite Schuljahr

Wer das erste Schuljahr überspringen und direkt in das zweite Schuljahr einsteigen möchte, muß zusätzlich zu den obigen Voraussetzungen eine Aufnahmeprüfung über die Pflichtfächer des ersten Schuljahres ablegen.

5. Beginn und Dauer

Zweijährige Weiterbildung

2 Jahre: 12. September 2017 bis 26. Juli 2019

Bei direktem Einstieg ins 2.Schuljahr

10½ Monate: 11. September 2018 bis 26. Juli 2019

6. Abschluss

Die staatliche Abschlussprüfung am Ende des vierten Semesters wird von einem Prüfungsausschuss der GBS, bestehend aus einem Vertreter der Schulaufsichtsbehörde als Vorsitzenden und den Lehrern der Schule, abgenommen. Die vier Prüfungsfächer können von den Schülerinnen und Schülern innerhalb eines Rahmens individuell gewählt werden.

Das Bestehen der Prüfung berechtigt zur Führung der Berufsbezeichnung

Staatlich geprüfte Informatiktechnikerin / Staatlich geprüfter Informatiktechniker

7. Zusatzqualifikation: CCNA

Die Informatiktechnikerinnen und Informatiktechniker werden im Fach „Kommunikations- und Netzwerktechnik“ in der Cisco Networking Academy der GBS mit allen vier Kursen des Cisco-Curriculums „CCNA Routing & Switching“ auf die Prüfung für das CCNA-Routing-&-Switching-Zertifikat vorbereitet.

8. Fachhochschulreife

Das Abschlusszeugnis der Technikerschule und das Zeugnis über die Ergänzungsprüfung stellen gemeinsam den Nachweis der Fachhochschulreife dar. Die Ergänzungsprüfung zum Erwerb der Fachhochschulreife umfasst die schriftliche Prüfung im Fach Mathematik.

Der Abschluss Staatlich geprüfte Informatiktechnikerin / Staatlich geprüfter Informatiktechniker schließt also die Fachhochschulreife nicht automatisch ein. Auf jeden Fall ist aber dieser Weg zur Fachhochschulreife sehr rationell, denn man kann sich mit und neben der Fortbildung auf die Ergänzungsprüfung vorbereiten.

9. Lehrinhalte

Es gilt der aktuelle Lehrplan vom ISB (Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung).

Ausbildungsfächer

FächerWochenstunden
Allgemeinbildende Pflichtfächer1. Schuljahr2. Schuljahr
Deutsch 1)2
Englisch 1)22
Mathematik I5
Mathematik II für die Fachhochschulreife 1) 2)2
Wirtschafts- und Sozialkunde 1)2
Betriebspsychologie2
Betriebswirtschaftliche Prozesse I 4) 5)2
Informatik-Pflichtfächer1. Schuljahr2. Schuljahr
Internetanwendungen3
Technische Informatik4
Betriebssysteme und Administration 4) 5) 6)34
Kommunikations- und Netzwerktechnik 4) 5) 6)54
Datenbanken 4) 5) 6)23
Programmierung 4) 5) 6)54
Flexible Wochenstunden 6)4
Wahlpflichtfächer 3)>= 11
Gesamtwochenstunden3734

1) Das Fach ist in die Ergänzungsprüfung zum Erwerb der Fachhochschulreife einzubringen.
2) In dem Fach ist die schriftliche Ergänzungsprüfung abzulegen. Das Fach kann im 2. Schuljahr abgewählt werden. Die Gesamtzahl der Wochenstunden verringert sich dann auf 32.
3) Die Schüler wählen Fächer im vor geschriebenen Umfang spätestens zum Ende des 1. Schuljahres aus den von der Schule im Rahmen des vom Staatsministerium vorgegebenen Budgets angebotenen Wahlpflichtfächern.
4) Mögliche Abschlussprüfungsfächer, von denen vier ausgewählt werden müssen
5) Die Summe der Wochenstunden für die vier gewählten Abschlussprüfungsfächer beträgt mindestens 10.
6) Bei den gekennzeichneten Pflichtfächern des ersten Schuljahres müssen zur tieferen Profilbildung vier Wochenstunden frei zugewiesenen werden. Die Gesamtzahl der Wochenstunden von 37 muss dabei gewahrt bleiben.

Mögliche Wahlpflichtfächer

  • Algorithmen und Datenstrukturen
  • Skriptprogrammierung
  • IT-Sicherheit
  • IT-Recht
  • Kollaborationssoftware
  • Automatisierung in der Systemadministration
  • Anwendungsentwicklung für mobile Endgeräte
  • Eingebettete Systeme
  • Parallele Programmierung
  • Internettechnologie
  • Computergrafik
  • Bildbearbeitung und -verarbeitung
  • Softwaretechnik
  • Audio- und Videobearbeitung
  • IT-Management
  • Grafische Benutzeroberflächen
  • Betriebswirtschaftliche Anwendungssysteme
  • Steuerungstechnik
  • Mikrocontrollertechnik
  • Feldbussysteme
  • Betriebswirtschaftliche Prozesse II
  • Qualitäts- und Umweltmanagement
  • Projektmanagement
  • Projektarbeit
  • Technisches Englisch
  • Berufs-und Arbeitspädagogik

Der aktuelle Lehrplan enthält eine detaillierte Beschreibung der Wahlpflichtfächer.

10. Kosten

Die Anmeldegebühr beträgt 50,- €.
Die Studiengebühren betragen im ersten Schuljahr 373,- € pro Monat.
Im zweiten Schuljahr betragen die Studiengebühren 393,60 € pro Monat.
Die Prüfungsgebühr beträgt 154,- €.

Pro Schuljahr werden nur 10 Monatsraten erhoben, die Monate August und September sind gebührenfrei.

Bei der Finanzierung Ihrer Fortbildung können Sie auf die Unterstützung von Bund und Ländern durch das Aufstiegs-BAföG bauen. Beantragen Sie Zuschüsse zu Prüfungs- und Lehrgangsgebühren sowie Unterstützung zum Lebensunterhalt.

Zur Finanzierung der Lehrgangs- und Prüfungsgebühren können Sie einkommens- und vermögensunabhängig einen Beitrag in Höhe der tatsächlich anfallenden Gebühren erhalten. 40 Prozent der Förderung erhalten Sie als Zuschuss. Für den Rest der Fördersumme erhalten Sie ein Angebot der KfW über ein zinsgünstiges Bankdarlehen. Bei Prüfungserfolg wird Ihnen 40% des Darlehens erlassen.

Bei Inanspruchnahme der maximalen individuellen Förderung beträgt ihr Eigenanteil also nur noch 118,- € pro Monat.

Ihre persönliche individuelle Förderung können Sie mit dem Förderrechner ermitteln.

Informieren Sie sich auch über andere Fördermöglichkeiten der Technikerweiterbildung.